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Vom (vegetarischen) Essen und Reisen

Türkischer Augenbohnen Eintopf – Kuru Börülce Çorbası

16 Kommentare

Seit unserem Italienurlaub im Oktober lagen die Bio-Augenbohnen bei mir in der Küche und warteten darauf endlich verwendet zu werden. Auch wenn sie aus Italien kamen, habe ich aber kaum italienische Rezepte dafür gefunden, dafür aber bei Nesrin einen wunderbaren türkischen Eintopf gesichtet. Ich habe ihn etwas abgewandelt und mal wieder mein inzwischen schon sehr geliebtes sizilianisches Strattu statt normalem Tomatenmark verwendet. Scheinbar wird es auch in der Türkei traditionell ganz ähnlich hergestellt. Außerdem habe ich vor Kurzem auf unserem kleinen türkischen Markt ein leckeres hausgemachtes Paprikamark entdeckt, durch das ich den Ajvar ersetzt habe. Die Karotten, die auch dringend nach Verwendung schrien, passten perfekt hinein und so entstand ein einfaches, aber unglaublich leckeres und glücklich machendes Seelenessen 🙂

Türkischer Augenbohneneintopf

Für zwei Personen braucht ihr:

100g Augenbohnen
2 mittelgroße Zwiebeln
2 Karotten
1 EL Strattu (oder Tomatenmark)
1 EL Paprikamark (hausgemacht vom türkischen Markstand) oder Ajvar
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1/4 TL Kumin
1 Handvoll Petersilie
etwas Pul biber

Die Augenbohnen weicht ihr ungefähr 10 Stunden ein.

Dann kocht ihr die Augenbohnen 5 Minuten und schüttet das Wasser. Die Zwiebeln bratet ihr einige Minuten an, gebt die Karotten einige Minuten dazu, mischt dann das Strattu, das Paprikamark und den Kreuzkümmel darunter. Nun rührt ihr die Augenbohnen darunter und gießt mit mit 400 ml Wasser auf. Eine gute Stunde lasst ihr den Eintopf köcheln, bis die Bohnen weich sind. Falls er zu sehr eindickt, gebt ihr noch etwas Wasser dazu. Zum Schluss schmeckt ihr mit Salz, Pfeffer und Pul Biber ab.

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16 Kommentare zu “Türkischer Augenbohnen Eintopf – Kuru Börülce Çorbası

  1. Ich sag’s ja, Hülsenfrüchte stehen ganz oben auf der Soulfoodliste. 😉 (Willst du dein Rezept nicht bei Dorotheé/Bushcook einreichen?)
    Liebe Grüße,
    Eva

    • Bei Dorothée habe ich schon meine Rote Bete Gnocchi eingereicht, aber du hast natürlich recht, die hätten auch gut dazu gepasst. Aber vielleicht gibt es die nächsten Tage ja nochmal was geeignetes…

  2. der sieht richtig gut aus, dein Eintopf, da nehm ich gern ein Schüsslechen voll.

  3. Eintöpfe, die schmecken in jeder Küche sehr lecker, der sieht vor allem sehr, sehr lecker aus. Was ist Pul Biber? Das finde ich beim türkischen Lebensmittelgeschäft? Den würde ich schon mal gerne probieren zu machen.

    • Pul Biber ist nicht besonders scharfer, getrockneter Chili. Du findest es in jedem türkischen Lebensmittelgeschäft. Den Geschmack verleihen dem Eintopf aber vor allem das Strattu und das hausgemachte türkische Paprikamark. Aber bei Nesrin hat er auch mit normalem Tomatenmark und Ajvar geschmeckt 🙂

      • Ui das klingt alles so fremdartig und lecker. Ich habe mich noch leider gar nicht so um die türkische Küche gekümmert, bekomme aber mehr und mehr Lust dazu. Muss ich echt unbedingt mal versuchen.

      • Seit ich immer die Blogeinträge von Nesrins Küche lese, bekomme ich immer mehr Lust häufiger türkisch zu kochen 🙂

  4. Wenn ich so einen leckeren Eintopf sehe, dann finde ich es fast schade, dass der Winter offensichtlich schon vorbei ist. Obwohl er ja gar nicht so „schwer“ aussieht (den Eintopf meine ich) – also gibts keinen Grund, ihn nicht nachzukochen (zumal ich noch einige Möhren zu verarbeiten hätte).

    • Dieser Eintopf ist gar nicht schwer und schmeckt mit dem Tomaten- (Strattu) und Paprikamark fast schon nach Sommer :-). Wenn du kein Strattu hast, würde ich überlegen noch ein paar ganz klein geschnittenen oder pürierte getrocknete Tomaten dazuzugeben. Liebe Grüße Melanie

  5. Mmmh, da ist ja auch wieder Dein köstliches Strattu – das passt bestimmt perfekt in diese leckere Suppe!

  6. Mhhm, schönes Rezept.. Augenbohnen verwende ich eigentlich nie, dabei sehen die so toll aus und schmecken auch lecker 🙂 Danke für die Inspiration!
    LG
    Ela

  7. Das sieht toll aus und werde ich mir für meine Augenbohnen merken. Wir Griechen kochen Bohnen ganz ähnlich und unterscheiden uns lediglich bei den Gewürzen , wie Cumin, und im Paprikamark.

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