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Vom (vegetarischen) Essen und Reisen

Den Kohl gut versteckt: Grünkohlbratlinge

11 Kommentare

Bei Kohl im Allgemeinen und Grünkohl im Speziellen sind Monsieur G. und ich uns gar nicht grün. Ich mag Kohl ab und zu sehr gerne, Monsieur G. dagegen ist gar kein großer Fan, zu plump und deutsch ist ihm das Gemüse. Als ich diesmal im Bioladen dem wunderbar frischen und zarten brandenburger Grünkohl einfach nicht widerstehen konnte, überlegte ich scharf wie ich ihn am besten „verstecken“ könnte. Mit den Grünkohl Malfatti war mir das schon mal ganz gut gelungen, aber ich hatte keine Lust extra Ricotta kaufen zu gehen. Nach längerem Überlegen kam mir die Idee Bratlinge daraus zu machen. Angelehnt an die von uns so geliebten griechischen Zucchinipuffer Kolokithokeftedes, nur viel winterlicher.

Das Experiment gelang, Monsieur G. war glücklich, nur die Grünkohlblätter, die ich als Beilage zur Seite gelegt hatte, musste ich alleine auffuttern. War mir auch Recht! Dazu gab es im Sommer eingeweckte Tomatensauce, ein wunderbarer Tupfer konservierte Sonne zu diesem leckeren Wintergericht.

Grünkohlbratlinge

Für zwei Personen braucht ihr:
Für die Bratlinge:
350g Grünkohl
1 Knoblauchzehe
2 Eier
75g Feta
4 EL Paniermehl + 1 EL zum Wälzen
ca. 2-3 EL Weizenmehl Typ 550
Zesten einer Zitrone
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Als Sauce dazu:
250 ml selbst eingeweckte Tomatensauce

Den Grünkohl wascht ihr gründlich und entfernt die Mittelrippen. Die Blätter dämpft ihr mit etwas Salz und der Knoblauchzehe in einem Dämpfeinsatz in einem Topf für ca. 10 Minuten bis sie weich, aber noch etwas bissfest sind.

Ein paar Blätter legt ihr als Beilage zur Seite, die anderen drückt ihr etwas aus und hackt sie mit dem Knoblauch fein. Sobald sie etwas abgekühlt sind, gebt ihr die Eier, den Feta, das Paniermehl, das Weizenmehl, die Zitronenzesten und etwas Salz und Pfeffer dazu und verknetet alles gut, so dass eine gut formbare Masse entsteht. Schmeckt ab, ob ihr genug Salz daran gegeben habt. Falls die Masse nicht gut genug bindet, gebt ihr noch etwas mehr Mehl daran.

Aus der Masse formt ihr die Bratlinge und wälzt sie auf beiden Seiten in etwas Paniermehl.

Nun erhitzt ihr etwas Olivenöl in einer Pfanne und bratet die Bratlinge von beiden Seiten goldbraun und knusprig.

Gleichzeitig erhitzt ihr die Tomatensauce und wärmt die zur Seite gelegten Grünkohlblätter nochmals kurz an.

Sobald die Bratlinge fertig sind, richtet ihr die Bratlinge mit den Grünkohlblättern und der Tomatensauce an.

Lasst es euch schmecken!

11 thoughts on “Den Kohl gut versteckt: Grünkohlbratlinge

  1. Mmmh, ich liebe Bratlinge jeder Art! Gab es schon viel zu lang nicht mehr – jetzt muss ich mich aber sputen, dass ich noch schönen Grünkohl bekomme. Der Frühling kündigt sich überall schon an. Lg, Miriam

    • Viel Spaß beim Nachkochen! Und im Sommer gibt es ja auch jede Menge Gemüse, das in Bratlinge gepackt werden kann (wenn ich da an meine geliebten griechischen Zucchinipuffer denke…)

  2. Davon hätte ich jetzt auch gerne eine Portion. Dein Rezept klingt köstlich und sieht auch so aus.

    liebe Grüße🙂

  3. Sieht schon mal aus wie Frühling! Schöne Idee, dem Grünkohl, neue Seiten abzugewinnen. Ich mag ihn auch viel liebr knackig frisch als totgekocht. Alleine die Farbe, hach …

  4. Grünkohl-Bratlinge, was für eine geniale Idee! Sehen super aus, und geschmacklich stelle ich mir die auch toll vor. Lieben Gruß!

  5. das ist ja mal eine kreative Gemüseversteck-Idee🙂 .. wird nachgekocht

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