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Vom (vegetarischen) Essen und Reisen


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indische Wärme: Kürbis Daal

Indisch inspirierte Gerichte wie Currys und Daal koche ich am liebsten im Winter. Die vielen Gewürze und die sämige Konsistenz sind das beste Seelenfutter für einen tristen, kalten Wintertag wie heute. Diesmal habe ich mich für die Gewürzkombination an einem Daal Rezept aus meinem kleinen indischen Kochbuch, das ich seit vielen Jahren sehr schätze, orientiert und Kürbis hinzugefügt. Der sämige, leicht süßlich Kürbisgeschmackt passt perfekt dazu. Ich weiß nicht, ob das Ergebnis noch ein Daal oder oder eher ein Curry ist – oder ob mir ein Inder für die gewagte Kombination gleich die Bezeichnung „indisch“ verbieten würde – auf jeden Fall schmeckt es köstlich!

Kürbis Daal

Für zwei Personen braucht ihr:

100g rote Linsen
800g Hokkaido Kürbis (vor dem Entkernen gewogen)
1 Zwiebel, in Ringe geschnitten
1 EL Ghee (ich: Butter) bzw. für Veganer Öl
2 TL Kreuzkümmel
2 Lorbeerblätter
1 frische Chilischote oder 1-2 getrocknete (oder wenn ihr es original indisch wollt natürlich auch mehr…)
5cm Zimtstange
4 Kardamomkapseln
3/4 TL Kurkuma
Salz
Als Beilage: ca. 150 Langkornreis oder Basmati

Zuerst entfernt ihr die Kerne des Kürbises und schneidet ihn Würfel von ca. 2-3 cm Seitenlänge.

Dann erhitzt ihr den Ghee oder die Butter in einem Topf, gebt die Gewürze hinzu und lasst sie kurz ziehen. Dann dünstet ihr die Zwiebel darin an und gebt kurz darauf den Kürbis hinzu. Nun gießt ihr ungefähr 800 ml Wasser auf und lasst es aufkochen.

Die roten Linsen wascht ihr gut ab, gebt sie hinzu und lasst alles köcheln bis der Kürbis und die Linsen weich und die Sauce schön sämig ist.

Wenn der Kürbis-Daal ungefähr fünf Minuten gekocht hat, setzt ihr den Reis in der doppelten Menge gesalzenem Wasser auf und lasst ihn zugedeckt auf niedriger Flamme köcheln.

Den Kürbis Daal serviert ihr mit dem Reis und lasst euch mit allen Sinnen nach Indien entführen. Rasawath aharak! (Das heißt scheinbar sowas wie guten Appetit auf indisch)

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