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Vom (vegetarischen) Essen und Reisen


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Mexiko 2013 – D.F. – willkommen zurück!

Nach sechs Jahren Abstinenz ging es im Herbst 2012 endlich wieder nach Mexiko. Was hat sich wohl verändert? Strahlt Mexiko immer noch die gleiche Magie aus? Von Berlin ging es zunächst nach Mexiko Stadt, dem kurz vor dem Verkehrskollaps stehenden Monster-Moloch, der gleichzeitig doch so spannend und liebenswert ist.

Auch wenn im historischen Zentrum in den letzten Jahren sehr viel saniert wurde, hat es sich nach wie vor neben den schicken Orte auch auch seine heruntergekommenen Seiten, die nur noch entfernt an die vergangene Pracht erinnern. Beruhigend, dass nicht alles dem Luxus gewichen ist und auch künstlerische Freiräume erhalten geblieben sind!

vergangene Pracht im Zentrum von Mexiko Stadt

Besonders interessierte mich natürlich der Stadtteil „La Roma“, in dem ich vor sechs Jahren gelebt habe. Ein Freund hatte mich schon vorgewarnt, dass er sich ziemlich verändert habe. Und wirklich: ich erkannte ihn kaum wieder! Viele Häuser wurden saniert, schicke Restaurants und Läden haben eröffnet: die Gentrifizierung ist nicht nur in Berlin auf dem Vormarsch! Nur ein Haus bildete eine Ausnahme: an meiner ehemaligen Adresse waren die Fensterscheiben einschlagen, das Haus war sichtbar unbewohnt und verfallen. Etwas abgeranzt war es ja damals schon, aber dieser Zustand kann kaum ein Zufall sein. Ob es wohl auf einen einen Abriss wartet, um Luxuröserem Platz zu machen?

Von einem Haus hatte ich schon vor sechs Jahren ein Foto gemacht. Hier die Dokumentation der Veränderung von verfallenem Charme zu Bonbonrosa:

Calle Merida Mexiko StadtCalle Merida Mexiko Stadt 2012

Nach fünf wunderschönen Tagen mit vielen Erinnerungen und Wiedersehen (und natürlich sehr leckerem Essen von den Straßenständen, von dem ich leider keine Fotos gemacht habe) ging es weiter nach Oaxaca.

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