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Vom (vegetarischen) Essen und Reisen


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Kulinarische Abkühlung die Dritte: Erdbeer-Gazpacho

Wenn der Sommer noch etwa länger so bleibt, schaffe ich es noch mich durch alle existierenden Gazpachosorten zu kochen- auch wenn man bei Gazpacho ja nicht wirklich von „kochen“ sprechen kann. Nach dem klassischen Gazpacho andaluz und dem Rote-Bete-Gazpacho gab es heute Erdbeergazpacho – gerade noch rechtzeitig bevor die Erdbeersaison zu Ende ist. Und ich kann euch wirklich nicht sagen welche der drei Sorten mir am besten schmeckt – ihr müsst euch einfach durch alle durchprobieren! Bei Andy von lieber lecker gab es auch vor kurzem eines, ich habe mich aber im Endeffekt für eine Variante mit Tomaten entschieden und auf das Rezept von directo al paladar zurückgegriffen. Die Kombination von Erdbeeren mit dem Gemüse und Knoblauch ist wirklich gar nicht gewöhnungsbedürftig, sondern einfach nur lecker! Durch die Erdbeeren ist das Gazpacho wunderbar fruchtig und gut gekühlt eine herrliche Erfrischung in dieser Tropennacht.

Erdbeer-Gazpacho

Für zwei Personen braucht ihr (als Hauptspeise):

500g Erdbeeren
500g reife, geschmackvolle Tomaten
1/2 Gurke
1/2 grüne Paprika
1/2 Knoblauchzehe
einen Schuss Olivenöl
einen guten Schuss Weißweinessig (ich: Balsamico bianco)
zwei gute Prisen Salz

Die Tomaten, die Gurke und die Paprika schneidet ihr in grobe Stücke und püriert sie mit der Knoblauchzehe im Mixer. Währenddessen entfernt ihr das Grün von den Erdbeeren, gebt die Erdbeeren (bis auf einige für die Einlage), das Olivenöl, den Essig und das Salz dazu und püriert es mit. Dann streicht ihr das Gazpacho durch ein Sieb, um die Kerne und Schalen zu entfernen und stellt es mindestens 2 Stunden kalt – falls ihr nicht genug Zeit habt zur Not auch in den Gefrierschrank. Kurz vor dem Servieren schneidet ihr die restlichen Erdbeeren in Stücke und gebt sie als Einlage in das Gazpacho. Que aproveche!

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schnelles Gazpacho andaluz

Endlich ist Sommer und ich werde gleich übermütig. Als mir heute mittag die Sonnenstrahlen auf die Nase schienen, überkam mich gleich die wagemutige Idee für heute abend ein spanisches Gazpacho zuzubereiten. Gazpacho mag ich vor allem, wenn es richtig heiß ist, dann ist die kalte Tomaten-Gurken-Suppe wunderbar erfrischend. Abends saß ich dann fröstelnd auf dem Balkon. Das Gazpacho schmeckte trotzdem, aber ich warte weiter auf dem Hochsommer…

Gazpacho andaluz

Für zwei bis drei Personen braucht ihr:
800g reife, aromatische Tomaten
1/2 große Gurke (ich: zwei kleine Landgurken)
1 grüne Paprika (ich: zwei kleine Dolma-Paprika)
1/2 rote Paprika (ich: eine kleine rote Spitzpaprika)
1/2 große rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
optional 150g Brot vom Vortag (ich habe es weggelassen)
ein guter Schuss Olivenöl
etwas Weißweinessig (ich: Balsamico Bianco)
Salz und Pfeffer

Tomaten, Paprika und Gurken (mit Ausnahme eines kleinen Stücks Gurke für die Einlage) schneidet ihr in grobe Stücke, gebt sie mit der Zwiebel, dem Knoblauch und ggf. dem Brot in einen Mixer und püriert sie fein. In manchen Gazpachorezepten werden die Tomaten zuerst überbrüht, geschält und entkernt, das ist mir aber zu umständlich und ich finde man merkt es kaum, da ja alles püriert wird. Dann gebt ihr einen guten Schuss Olivenöl und einen kleinen Schuss Essig dazu und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab. Die restliche Gurke schneidet ihr in kleine Stücke und gebt sie als Einlage in das Gazpacho. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch etwas Tomate und Paprika als Einlage dazugeben. Das Gazpacho stellt ihr für ein paar Stunden in den Kühlschrank, damit es gut durchkühlt. Falls ihr dazu nicht genug Zeit habt, könnt ihr es zur Not auch in den Gefrierschrank stellen bis es kalt ist. Que aproveche!