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Kärntner Kasnudeln mit Steckrüben

Der Sommer ist endgültig vorbei und jetzt heißt es sich mit den gefühlten 10 Monaten kulinarischer Herbst und Winter abzufinden (mal ganz abgesehen vom Wetter – grrrr). Ich habe diesmal aber vorgesorgt und mir das neue GU Kochbuch „Herbst, Winter, Gemüse!“ besorgt. Die ausführliche Rezension kommt noch sobald ich noch etwas mehr Rezepte ausprobiert habe, aber heute bekommt ihr schon mal einen Vorgeschmack mit den leckeren Kärtner Kasnudeln. Sogar meiner besseren Hälfte, der normalerweise weder ein Steckrüben noch ein Quarkfan ist, hat es sehr gut geschmeckt – zumindest solange er nicht genau wusste, was sich in den leckeren Nudeltaschen versteckte ;-).

Kärntner Kasnudeln mit Steckrüben

Für vier Personen braucht ihr:

Für den Teig:
300g Mehl
3 Eier (Größe M)
1 EL Öl

Für die Füllung:
300g Steckrübe
1 altbackenes Brötchen
50 ml Milch
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
je 1/2 Bund Minze und Petersilie
1 EL Butter
250g Topfen oder Magerquark (ich: Magerquark)
frisch geriebene Muskatnuss
Salz und Pfeffer

100g Butter zum Servieren (ich: deutlich weniger)

Mehl, Eier und Öl verknetet ihr zu einem glatten Teig. Falls er zu trocken ist, gebt ihr noch 1-2 TL Wasser dazu. Den Teig formt ihr zu einer Kugel und wickelt ihn in Frischhaltefolie oder ein Küchentuch ein und lasst ihn bei Zimmertemperatur ruhen.

Die Steckrübe schält ihr und schneidet sie in große Würfel. Diese kocht ihr in etwas Salzwasser oder im Schnellkochtopf (ich) weich und püriert sie anschließend.

Die Brötchen würfelt ihr, begießt sie mit Milch und lasst sie einweichen. Die Zwiebel und den Knoblauch sowie die Kräuter hackt ihr fein. Dann zerlasst ihr die Butter und dünstet darin die Zwiebel und den Knoblauch an, gebt die Kräuter dazu und lasst sie nur kurz zusammenfallen.

Das Brötchen drückt ihr aus und zerpflückt es. Dann gebt ihr es mit der Zwiebelmischung, dem Quark und den Steckrüben in eine Schüssel, mischt alles gut und schmeckt mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab.

Den Teig wallt ihr – wenn möglich mit einer Nudelmaschine – dünn aus (ich: zweimal Stufe 5). Dann stecht ihr Kreise von ca. 10 cm aus (ich mit Hilfe eines großen Glases). Auf jeden Kreis gebt ihr einen gehäuften Teelöffel Füllung, feuchtet die Kreise am Rand an, klappt sie zusammen, drückt sie mit den Zinken einer Gabel gut zusammen und legt sie auf einen mit Hartweizengrieß bestäubten Teller.

Die Kasnudeln kocht ihr in einem großen Topf mit Salzwasser ca. 4 Minuten bissfest. Währenddessen zerlasst ihr die Butter und lasst sie leicht bräunen. Die Kasnudeln schöpft ihr mit einem Schaumlöffel ab und schwenkt sie kurz in der Butter. Mir schmeckten sie besonders gut mit Parmesan – auch wenn dieser nicht wirklich aus Kärnten kommt…Guten Appetit!

Quelle: Cornelia Schinharl, Herbst, Winter, Gemüse! GU Themenkochbuch, ISBN: 978-3-8338-3438-7
Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!