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Vom (vegetarischen) Essen und Reisen


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Pizza mit Aubergine und Zucchini

Bisher war Pizza für mich eines der Gerichte, die ich lieber den flinken Händen meiner Lieblingsitaliener anvertraute, aber seit meinem neuen Backofen wollte ich es doch mal selbst versuchen. Das Pizzaevent, das Luna gerade auf Kochtopf ausrichtet, war jetzt endlich ein guter Anlass meinen Vorsatz auch umzusetzen. Beim Teigrezept habe ich mich an angelehnt, die ihren Pizzateig schon für das Blogevent eingereicht hat. Da ich aber erst heute morgen den Teig gemacht habe, bin ich vom Rezept etwas abgewichen und habe habe etwas mehr Hefe verwendet. Das Ergebnis hat uns trotzdem überzeugt, er war dünn, knusprig und aromatisch. Nur das Jonglieren mit dem Teig sollte ich noch etwas üben…

Als Belag habe ich mich für die Aubergine und die Zucchini entschieden, die ich für die gestrige Pasta nicht mehr brauchte. Zusammen mit dem Büffelmozarrella ergab das einen köstlichen Belag.

Pizza mit Auberginen und Zucchini

Für drei Pizzen (25-30 cm Durchmesser) braucht ihr:
Für den Teig:
200 g Weizenmehl Typ 550
180 g Weizenmehl Typ 1050
250 ml lauwarmes Wasser
2 g Trockenhefe
8 g Salz
1 Prise Zucker
2 EL Olivenöl
Hartweizengrieß zum Bearbeiten (verbrennt nicht so wie Mehl und gibt eine schöne Farbe)

Für den Belag:
1 Zucchini
1 kleine Aubergine
1 Büffelmozzarella
200g gehackte Tomaten oder Tomatenpüree
1/4 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer
Olivenöl
etwas frisches Basilikum
etwas frischer Thymian

Morgens knetet ihr alle Zutaten in der Küchenmaschine bis sie einen geschmeidigen Teig ergeben und sich das Gluten gut ausgebildet hat. Den Teig stellt ihr tagsüber abgedeckt in den Kühlschrank.

Abends holt ihr den Teig aus dem Kühlschrank und lasst ihn ungefähr eine Stunde im Warmen gehen. Währenddessen schneidet ihr das Gemüse der Länge nach in Steifen (je nach Größe einmal halbiert) und bratet diese in etwas Olivenöl an (ich habe das auf meiner spanischen Plancha gemacht). Dann dünstet ihr die Zwiebel und den Knoblauch in etwas Olivenöl an, gebt die Tomaten dazu und schmeckt mit den Kräutern und Salz und Pfeffer ab.

Mindestens eine halbe Stunde vor dem Backen heizt ihr den Backofen mit dem Pizza- oder Brotbackstein (falls ihr einen habt) auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vor. Ich habe als Brotbackstein zwei einfache Granitfliesen aus dem Fließenmarkt für 2,50 Euro, die wunderbar funktionieren. Der einzige Nachteil ist, dass sie etwas kleiner sind als der Backofen und ich dadurch die Pizza nicht ganz so groß formen kann. Sie heizen dafür aber schneller auf als ein dicker Schamottstein.

Den Teig wallt und zieht – und wenn ihr es schafft – jongliert ihr zu einem dünnen Fladen von ungefähr 25-30 cm Durchmesser. Damit er nicht klebt, wälzt ihr ihn in etwas Hartweizengrieß. Dann bestreicht ihr ihn dünn mit der Tomatensauce, belegt ihn mit dem Gemüse und dem Büffelmozzarella und schießt ihn mit einem Pizzaschieber oder einem dünnen Sperrholzbrett (aus dem Baumarkt) in den Ofen. Sobald der Teig goldbraun und der Käse geschmolzen ist könnt ihr die Pizza aus dem Ofen holen und euch schmecken lassen. Buon Appetito!

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