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Vom (vegetarischen) Essen und Reisen


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Grüne Spargelröllchen mit Wachtelspiegelei und Orangen-Kartoffelpüree

Auch wenn ihr es bisher noch nicht mitbekommen habt, auch bei mir ist die Spargelzeit voll im Gange und die unverbloggten Rezepte stapeln sich so langsam…Urlaubserlebnisse zu verbloggen braucht einfach viel zu viel Zeit, da kommt man zu nichts anderem mehr. Heute habe ich mich von einem Rezept von Douce Steiner aus ihrem Buch „Douce – Unsere verrückte Gemüsewelt“ inspirieren lassen, aber es dann doch ziemlich ergänzt und abgewandelt – allein schon um aus der leichten Vorspeise eine Hauptspeise zu machen, von der man satt wird. Außerdem bin ich kein großer Fan davon, Gemüse in Salzwasser zu kochen, da geht mir einfach zu viel Aroma verloren. Ob Frau Steiner mit meiner Abwandlung glücklich wäre, weiß ich nicht. So hübsch wie bei ihr sieht es auf jeden Fall nicht aus. Aber wir fanden die Kombination mit dem Orangen-Kartoffelpüree auf jeden Fall sehr lecker!

Grüne Spargelröllchen mit Wachtelspiegelei und Orangen-Kartoffelpüree

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Für zwei Personen braucht ihr:
10 Stangen weißer Spargel (ich: violetter)
4 dicke Stangen grüner Spargel
4 Wachteleier
Butter
Olivenöl

400g Kartoffeln (mehlige Sorte)
1 Orange, geriebene Schale und Saft
ca. 100 ml Milch
etwas Spargelwasser (aus den ausgekochten Schalen und Abschnitten)
15g Butter

1 EL Weißweinessig (ich: weißer Balsamico)
2 EL gutes Olivenöl
1 EL Spargelwasser
Salz
Pfeffer
Thymian
1 Bund Brunnenkresse (ich: einige Blätter Kapuzinerkresse), grob gezupft

Zuerst schält ihr den weißen Spargel, wickelt die Stangen in Backpapier und lasst sie ca. 25 Minuten im Backofen bei 200 Grad Umluft backen (je nach Ofen kann es auch etwas weniger sein) bis sie bissfest sind.

Die Schalen und Abschnitte bedeckt ihr mit Wasser und kocht sie aus.

Den grünen Spargel schält ihr mit dem Schälmesser zu dünnen Streifen. In einer Pfanne zerlasst ihr etwas Butter und dünstet den Spargeln darin kurz bis er biegsam, aber noch knackig ist.

Nun rührt ihr die Vinaigrette aus 1 EL Weißweinessig, 2 EL Olivenöl und 1 EL des Spargelwassers an und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab. Die Vinaigrette rührt ihr unter die grünen Spargelstreifen und lasst sie marinieren.

Die Kartoffeln kocht ihr im Schnellkochtopf ca. 10-15 Minuten weich und schält sie. Jetzt erhitzt ihr den Orangensaft und drückt die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse und schlagt sie mit dem Schneebesen zu einem festen Püree. Nun rührt ihr den Orangenabrieb, die Milch, die Butter und so viel Spargelwasser unter, dass ein cremiges, nicht zu festes Püree entsteht.

Den weißen Spargel schneidet ihr in lange Stücke und umwickelt sie mit den grünen Spargelspänen.

Die Wachteleier bratet ihr kurz vor dem Anrichten in Butter an.

Nun gebt ihr das Kartoffelpüree auf die Teller, richtet die Spargelröllchen darauf an, bestreut sie mit etwas Thymian und Kapuzinerkresse und setzt das Wachtelei darauf. Lasst es euch schmecken!

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Mandel-Makronen mit Rosmarin

Weihnachten steht fast vor der Tür und ich muss davor dringend noch meine letzten Plätzchenrezepte verbloggen, sonst erinnere ich mich nächstes Jahr nicht mehr an die genauen Zutaten – das wäre doch ärgerlich.. Der geschmackliche Clou an diesen Makronen ist die leichte Rosmarin und Orangennote. Und da die Konsistenz nach zwei Wochen Lagern in der Plätzchendose (mit einem feuchten Tuch) deutlich gewonnen hat und sie jetzt außen leicht knusprig und innen wunderbar mürb geworden sind, haben sie sehr gute Chancen auch nächstes Jahr auf unserem Plätzchenteller zu landen.

Mandelmakronen mit Rosmarin

Ihr braucht dafür:
2 Eiweiß
125g Puderzucker
300g gemahlene Mandeln (ungeschält)
etwas Vanille
25g selbstgemachtes Orangeat (alternativ: Orangenschale), im Mixer pulverisiert
Nadeln von drei ungefähr 6cm langen Rosmarinzweigen, fein gehackt (ich habe sie gemeinsam mit den Mandeln im Foodprozessor gemahlen)
1 Prise Salz
Haselnusskerne zum Dekorieren

Das Eiweiß schlagt ihr mit einer Prise Salz steif und lasst nach und nach den Puderzucker einrießeln. Dann hebt ihr die gemahlenen Mandeln, das Orangeat, die Vanille und den Rosmarin unter.

Die Masse formt ihr zu kleinen Kugeln, setzt darauf je eine Haselnuss und lasst sie im Backofen bei 180 Grad Umluft ungefähr 10-15 Minuten backen bis sie leicht braun aber nicht zu trocken werden. Lasst sie euch schmecken!


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Schoko-Orangen-Plätzchen

Die diesjährige Weihnachtsbäckerei ist fertig und zumindest diese Sorte muss ich euch unbedingt noch vorstellen. Ich wollte noch eine Sorte backen, die schnell hergestellt, aber trotzdem nicht zu langweilig ist. Irgendwie war mir nach etwas Fruchtigem zu Mute und hübsch sollten sie auch noch sein. Da kam mir die Idee mit einem hellen und einem dunklen ineinander gerollten Teig zu arbeiten. Und da Orange und Schokolade bzw. Kakao immer ein perfektes Paar bilden, entstanden diese leckeren Plätzchen. Meine bessere Hälfte war begeistert: fruchtig und nicht zu schwer, perfekt um gleich ein paar mehr zu essen! Und da sie einfach gerollt und dann in Scheiben geschnitten werden, sind sie perfekt für faule Bäckerinnen wie mich!

Orangen-Schoko-Plätzchen

Für ungefähr zwei Bleche braucht ihr:

Für den hellen Teig:
125g Weizenmehl Typ 550
60g Butter
50g Zucker
1 Eigelb
geriebene Schale einer Orange
4 EL Orangensaft
etwas Vanille

Für den dunklen Teig:
125g Weizenmehl Typ 550
3 EL (ungesüßtes) Kakaopulver
65g Butter
50g Zucker
1 Eigelb
1 TL Lebkuchengewürz
6 EL Orangensaft

Für beide Teige knetet ihr die Zutaten zu je einem glatten Teig und stellt ihn mindestens 30 Minuten kalt. Dann wallt ihr beide zu einem ungefähr gleich großen (ca. 20-25×10-15 cm) Rechteck aus, legt beide Rechtecke übereinander, rollt sie von der längeren Seite zu einer dicken Rolle ein und rollt sie so lange bis sie einen Durchmesser von ungefähr 3cm hat. Dann legt ihr sie nochmals für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank, damit sie sich gut schneiden lässt.

Jetzt heizt ihr den Ofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vor. Die Teigrolle schneidet ihr in ungefähr 5mm dicke Scheiben und legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Die Plätzchen backt ihr nur ungefähr 10 Minuten, damit sie nicht hart und trocken werden. Lasst sie euch schmecken!


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Der Advent kann kommen: Mohn-Orangen-Plätzchen

Auch wenn ich noch überhaupt nicht in Weihnachtsstimmung bin, die Adventszeit steht schon fast vor der Tür. Und zur Adventszeit finde ich gehören Plätzchen einfach dazu. Irgendwie muss man sich ja diese graue Jahreszeit erträglicher machen! Und da man bei diesem Wetter keinen Hund vor die Tür schickt, kann man das Wochenende auch beruhigt in der Küche verbringen.

Die Mohn-Orangen-Plätzchen sind momentan meine allerliebste Sorte. Ich habe sie letztes Jahr auf der Brigitte-Seite entdeckt. Die Mischung aus Mohn, Nüssen und dem frischen Orangenaroma ist einfach perfekt! Vielleicht fehlt euch ja noch ein Rezept für dieses Jahr?

Mohn-Orangen-Plätzchen

Für ein großes Blech braucht ihr:

Für den Teig:
250g Butter
150g Puderzucker
2 Prise Salz
2 Eier
500g Mehl
2 TL Backpulver
100g gemahlener Mohn
100g Zucker
85ml Milch
Mehl zum Ausrollen

Für die Füllung:
4 Bio-Saftorangen
200g gemahlene Mandeln
200g gemahlene Gramm Walnüsse
200g Zucker
4 EL Orangenlikör (ich: Rum)
Zutaten für die Glasur:
150 Gramm Puderzucker
ca. 2-3 EL Orangensaft
1 EL Orangenlikör (ich:etwas Rum)

Mohn, Zucker und Milch lasst ihr zusammen aufkochen bis eine klebrige, weiche Masse entsteht. Dann schlagt ihr die weiche Butter, den Zucker, das Salz und die Eier mit der Küchenmaschine oder dem Handrührer cremig. Nun gebt ihr das Mehl, das Backpulver und die abgekühlte Mohnmischung dazu und verknetet alles zu einem glatten Teig. Den Teig wickelt ihr in Frischhaltefolie und stellt ihn für mindestens 30 Minuten kalt.

In der Zwischenzeit bereitet ihr die Füllung zu. Dafür reibt ihr die Schalen der Orangen ab, presst die Orangen aus und messt 10 EL Saft ab (den restlichen Saft für die Glasur beiseite stellen). Die Mandeln, Walnüsse, den Orangensaft und -schale, den Zucker und den Rum verrührt ihr. Dann heizt ihr den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze oder 160 Grad Umluft vor.

Den Teig teilt ihr in zwei Portionen. Eine Portion rollt ihr mit wenig Mehl auf feinem Backpapier zu einem Rechteck aus und legt es auf ein Backblech. Die Füllung verstreicht ihr gleichmäßig darauf. Die zweite Portion rollt ihr in gleicher Größe aus und legt sie auf die Füllung (ich habe den recht weichen Teig wieder auf einem Backpapier ausgewallt, hatte dann aber etwas Schwierigkeiten es exakt auf das andere Rechteck zu legen). Dann im Ofen etwa 20 Minuten backen.

Für die Glasur verrüht ihr den Puderzucker mit etwa 3 EL Orangensaft und Rum zu einem glatten Guss und bestreicht die warmen Plätzchen damit. Etwas abkühlen lassen und in Rauten oder Dreiecke schneiden.

Lasst es euch schmecken!