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Vom (vegetarischen) Essen und Reisen

Fränkisches Bauernbrot nach Plötzblog

3 Kommentare

Meine ersten beiden Sauerteigversuche waren ja schon ganz erfolgreich und mein Sauerteig hat zum Glück auch ungebeschadet den Urlaub überlebt. Jetzt habe ich endlich mein Garkörbchen bekommen und konnte mich an meinem ersten freigeschobenen Sauerteigbrot versuchen. Als Versuchskaninchen habe ich mir das Fränkische Bauernbrot nach dem Rezept vom Plötzblog ausgesucht, da es relativ unkompliziert erschien, ohne außergewöhnliche Zutaten auskommt und sich durch den Hefeanteil auch für meinen noch jungen und nicht so triebfreudigen Sauerteig eignet. Ich hätte es vielleicht noch ein wenig länger gehen lassen können (daher habe die Stückgare im unten stehenden Rezept auf 40 Minuten ausgedehnt), da es sehr viel Ofentrieb hatte und die Kruste schon sehr stark aufgesprungen ist. Für den ersten Versuch finde ich es aber schon ziemlich gut! Geschmacklich ist es äußerst lecker, fein säuerlich mit einer sehr knackigen Kruste und saftigen und lockeren Krume. Eventuell könnte man noch etwas mehr Brotgewürz dazugeben, da es kaum hervorschmeckte und ein Frankenlaib meiner Meinung nach auch etwas stärker nach Kümmel, Fenchel, Anis und Koriander schmecken darf. Lecker ist es aber so oder so!

Fränkisches Bauernbrot

Für den Sauerteig braucht ihr:
175 g Roggenmehl 1150
145 g lauwarmes Wasser
17 g Anstellgut

Für den Hauptteig braucht ihr:
den Sauerteig
265 g Roggenmehl 1150
50 g Weizenmehl 550
235 g Wasser
7 g Frischhefe
10 g Salz
1 TL gemahlenes Brotgewürz (Kümmel, Fenchel, Anis und Koriander)

Die Zutaten für den Sauerteig mischt ihr zu einem mittelfesten Teig und lasst ihn 18-22 Stunden bei Raumtemperatur reifen.

Alle Zutaten des Hauptteiges verknetet ihr mit der Küchenmaschine 5 Minuten auf erster Stufe und 2 Minuten auf zweiter Stufe zu einem etwas klebrigen, mittelfesten Teig. Diesen lasst ihr 30 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort (ca. 24°C) ruhen. Dann wirkt ihr den Teig mit bemehlten Händen leicht rund und drückt den Schluss in Roggenmehl. Mit dem Schluss nach unten lasst ihr ihn 40 Minuten an einem warmen Ort im Gärkorb gehen. Mit Dampf backt ihr es 50 Minuten auf dem Backstein im auf 250 Grad vorgeheizten Backofen, den ihr nach 10 Minuten auf 200 Grad herunterschaltet. Für die letzten 10 Minuten lasst ihr den Dampf aus dem Backofen, damit die Kruste schön knusprig wird. Lasst es euch schmecken!

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3 Kommentare zu “Fränkisches Bauernbrot nach Plötzblog

  1. Das Brot sieht doch sehr lecker aus – mein drittes Sauerteigbrot war noch ein Ziegelstein! Ein Tipp: anstatt sich stur an die Zeit und den Küchewecker zu halten, kannst du die Stückgare besser durch eine Fingerprobe beurteilen. Wenn du den Teig mit dem Finger eindrückst, darf sich die Delle nicht wieder auffüllen, sondern nur ein bisschen zurückkommen, soll aber deutlich sichtbar bleiben, dann ist das Brot bereit für den Ofen. Füllt sich das Grübchen wieder auf, ist das Brot noch nicht lange genug aufgegangen, egal, was der Küchenwecker sagt.

  2. Wow, das ist dir aber schön gelungen! Ich habe oft zu kämpfen mit seinen Rezepten 😉

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