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Vom (vegetarischen) Essen und Reisen

Spargel mal anders: asiatisch inspirierter Spargel-Tofu Wok

4 Kommentare

Na, habt ihr noch genug Ideen was ihr alles in der restlichen Saison mit dem Spargel anstellen könnt? Auf das heutige Rezept kam ich eigentlich durch Zufall. Ich hatte bei der Neuköllner Food Assembly Tofu von den Tofu-Tussis bestellt. Die Idee der Food Assemblies kommt aus Frankreich und soll Produzenten und Kunden direkt zusammenbringen. Man bestellt online und holt das Bestellte an einem bestimmten Tag an einem Ort in der Nähe ab und kann mit den Landwirten und Herstellern über ihre Produkte sprechen. Eine nette Ergänzung zu Markt und Biokiste! Da das Tofu der Tofu Tussis frisch hergestellt und nicht eingeschweißt ist, hält es sich nur ungefähr eine Woche. Und da der grüne Spargel auch dringend gegessen werden musste, fing ich an zu überlegen, ob denn das zusammenpassen könnte: Spargel mit Tofu. Asiatisch inspririert war da natürlich das naheliegendste. Im Netz fanden sich auch einige Rezepte, es schien also nicht ganz so abwegig zu sein. Ich ließ mich vor allem von einem Rezept auf Küchengötter und einem von Eat this! inspirieren. Der pfannengerührte Spargel gefielt uns sehr gut, schön knackig und geschmackvoll ohne den Eigengeschmack des grünen Spargels zu sehr zu überdecken. Eine wunderbare Abwechslung zu den vielen klassischeren Rezepten!

Spargel und Tofu aus dem Wok

Für zwei Personen braucht ihr:
500g grünen Spargel
250g Naturtofu
eine Handvoll Pilze (ich: Piopino Pilze)
1 Stängel junger, frischer Knoblauch
1 EL Sesamöl
1 EL Sonnenblumenöl
2-3 EL Sojasauce
1 EL Austernsauce (ggf. vegetarische)
1 Prise Zucker
einige Stängel Koriander, grob gehackt
Pfeffer
150g Basmatireis
ca. 1l Bratöl zum Frittieren

Den grünen Spargel schält ihr soweit notwendig (bei grünem Spargel müsst ihr meist nur wenig schälen) und schneidet die angetrockneten Enden ab. Die Spargelstangen halbiert ihr in der Dicke (falls sie wie in meinem Fall relativ dick sind) und drittelt sie der Länge nach.
Den Tofu schneidet ihr in 1-2 cm lange Würfel.
Die Pilze säubert ihr und schneidet sie falls notwendig durch.
Den Knoblauch schneidet ihr in feine Scheiben.

Nun wascht ihr den Reis, so dass sich die Stärke ablöst und kocht ihn in der doppelte Menge Salzwasser auf niedriger Flamme ungefähr 10-15 Minuten (je nach Sorte).

Während der Reis dämpft, erhitzt ihr das Bratöl auf 180 Grad und frittiert darin die Tofustücke bis sie etwas Farbe bekommen und knusprig sind. Dann schöpft ihr sie ab und lasst sie auf Küchenpapier abtropfen.

In einem Wok erhitzt ihr 1 EL Sesamöl und 1 EL Sonnenblumenöl. Unter stetigem Rühren lasst ihr den Spargel 2-3 Minuten braten. Dann gebt ihr den Knoblauch dazu, lasst ihn kurz anbraten, gießt dann mit der Sojasauce und der Austersauce auf und schmeckt mit einer Prise Zucker ab. Wenn der Spargel gut angebraten, aber immer noch knackig ist, rührt ihr den Tofu und die Pilze darunter und lasst beides kurz in der Sauce unter Rühren mitziehen. Zum Schluss schmeckt ihr mit dem Pfeffer ab und streut den gehackten Koriander darüber.

Nun serviert ihr den Reis dazu und lasst es euch schmecken!

4 thoughts on “Spargel mal anders: asiatisch inspirierter Spargel-Tofu Wok

  1. Sieht super aus!! Werde ich ausprobieren!! Danke fürs Rezept!

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