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Vom (vegetarischen) Essen und Reisen

Kurztrip nach Mexiko: vegetarischer grüner Pozole

8 Kommentare

Vor einiger Zeit habe ich euch schon eine vegetarische Version des mexikanischen roten Pozoles vorgestellt, einer mexikanischen „Salatsuppe“ bei der am Tisch jede Menge Salateinlagen in die Suppe gegeben werden. Jetzt komme ich endlich mal dazu, auch die grüne Variante für euch zuzubereiten. Statt der Chilis verwendet man dafür Tomatillos, die keine grünen Tomaten sind, sondern aus der gleichen Familie wie die Physalis stammen. Leider findet man sie hier normalerweise nur aus der Dose. Lecker sind trotzdem beide Versionen, ich kann euch gar nicht sagen, welche ich lieber mag. Und beide schmeckten mir deutlich besser als die vegetarische Variante, die ich bei meinem letzten Besuch in Mexiko-Stadt gegessen habe. Bei dieser Variante fehlte das Fleisch kein bisschen!

Grüner vegetarischer Pozole

Für zwei Personen braucht ihr:

400g Tomatillos (ich: aus der Dose)
1 Zehe Knoblauch
1 frischer Chile, mittelscharf
500ml Gemüsebrühe, möglichst selbstgemacht
1,5 kleine Zwiebeln
5 Stängel frischer Koriander
ein paar Blätter Epazote (das für Mexiko vielleicht typischte Kraut, optional)
400g (eine halbe Dose) Mais für Pozole (Sorte: Cacahuazintle mit sehr großen Maiskörnern)
250g Champignons, geputzt und geviertelt
1/4 grüner Salatkopf (mit möglichst festen Blättern, z.B. Romana)
5 Radieschen
1,5 Avocados, Sorte Hass
1 Limette
Pflanzenöl
Mais-Tostadas (fritierte oder gebackene Maistortillas)

Die Tomatillos püriert ihr mit einem halben Liter Gemüsebrühe, einer halben Zwiebel, dem Koriander, dem Chili und dem Knoblauch im Mixer und bringt anschließend die Sauce in einem Topf zum Kochen. Nun rührt ihr den Mais unter und lasst den Eintopf 15 Minuten kochen. Falls die Sauce zu dickflüssig wird, gebt ihr noch etwas mehr Wasser daran. Frischen Epazote gebt ihr am besten erst am Schluss dazu, er verliert sonst schnell an Aroma. Getrockneten Epazote rührt ihr etwas früher unter.

In Öl bratet ihr die Champignons an und rührt sie gegen Ende der Kochzeit unter die Suppe.

Während die Suppe köchelt, wascht ihr den Salat und schneidet ihn in ca 1cm breite Streifen. Die Radieschen schneidet ihr in feine Scheiben, die Zwiebel hackt und die Limette halbiert ihr (um den Saft am Tisch über den Salat zu pressen). Die Avocado schneidet ihr in dünne Schnitze. All diese Zutaten legt ihr in Schüsselchen oder auf ein Schneidebrett.

Am Tisch gibt jeder die Zutaten nach Gusto in den Pozole. Dazu passen getoastete Maistortillas, sogenannte Tostadas. Buen provecho!

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8 Kommentare zu “Kurztrip nach Mexiko: vegetarischer grüner Pozole

  1. Klingt ganz nach einem Rezept für mich. 🙂 Wo kaufst du die Tomatillos aus der Dose?
    Liebe Grüße,
    Eva

    • Ich kaufe sie entweder in der Spanischen Quelle, einem Supermarkt mit spanischen und lateinamerikanischen Produkten oder beim mexikanischen Onlineshop im Internet (wenn ich auch noch andere Dinge bestellen muss). Dort bekommst du auch den Mais, denn normaler kleiner Mais eignet sich nicht wirklich.
      Liebe Grüße

      Melanie

  2. Frische Tomatillos bieten sie manchmal bei „Per*fetto“ an.

  3. Ich mag grundsätzlich Salat sehr gern als Bestandteil in heißen Gerichten, auich gebraten zum Beispiel. Deinen mexikanischen Ausflug werde ich mir daher merken, das klingt toll!

  4. Das Rezept gefällt mir richtig gut. Bis auf den Epazote komme ich auch relativ einfach an die Zutaten, was schon einmal Zeit spart beim Einkaufen. Bei vegetarischen Suppen ist es aus meiner Erfahrung gar nicht so einfach, geschmacklich an Suppen mit Fleisch zu gelangen. Ich meide derzeit Fleisch und Fleischalternativen sind in Suppen im Aroma nicht so zufriedenstellend. Reine Gemüsesuppen mag ich deswegen dann auch oft lieber und dieses Rezept wird auf jeden Fall am Wochenende mit der Familie getestet.

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