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Vom (vegetarischen) Essen und Reisen

Jetzt auch in Berlin auf der Bistrokarte: Fregola Sarda mit Artischocken und Erbsen

22 Kommentare

Die bunten Fregola scheinen das Zeug zum Blogbuster zu haben: Kaum erschienen sie das erste Mal im schweizer Bistro von Robert, wurden sie schon von Eva nachgekocht und für so gut beschieden, dass ich mich auch nicht mehr zurückhalten konnte. Und zu Recht: die hübschen sardischen Kügelchen vertragen sich bestens mit dem frühlingsfrischen Gemüse. Ich hatte ein ähnliches Problem wie Eva: richtig schöne Artischocken waren leider nicht aufzutreiben, daher habe ich nur eine gekauft und dafür das Ganze mit ein paar Zuckerschoten und Kirschtomaten aufgehübscht. Da fehlt dann auch der Speck kein bisschen! Jetzt sind nur leider meine Fregola aus…

Fregola Sarda mit Artischocken, Erbsen und Zuckerschoten

Für zwei Personen braucht ihr:
250g Fregola Sarda
500ml Gemüsebrühe
1-3 Artischocken (ich: 1)
250g Erbsenschoten
75g Zuckerschoten
150g Kirschtomaten
2 Lauchzwiebeln
2 frische Knoblauchzehen
1 Stückchen Pepperoni (je nach Schärfe und Vorliebe)
10-15 Blätter Minze
70g Feta
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Zuerst puhlt ihr die Erbsen aus den Schoten und gebt sie in ein Schüsselchen.
Dann schneidet ihr alle harten Blätter der Artischocke außen weg, kappt die Spitze und entfernt ggf. inn das Stroh, so dass nur das Artischockenherz übrig bleibt. (Die äußeren Blätter könnt ihr als Vorspeise im Schnellkochtopf dämpfen). Das bzw. die Artischockenherzen schneidet ihr in schmale Streifen.

Bei den Zuckerschoten schneidet ihr den Ansatz ab und teilt sie in drei bis vier Stücke.

Die Kirschtomaten viertelt ihr, die Lauchzwiebeln schneidet ihr in Ringe und die Knoblauchzehen und die Pepperoni hackt ihr fein. Die Minze schneidet ihr in feine Streifen und den Feta in kleine Würfel.

Nun gebt ihr die Fregola in einen Topf mit der kochenenden Gemüsebrühe und lasst sie kochen bis sie al dente sind. Die Flüssigkeit müsste am Schluss fast aufgesogen sein.

Währenddessen erhitzt ihr etwas Olivenöl in einer Pfanne, gebt die Lauchzwiebeln, den Knoblauch und Peperoni hinein und schwitzt sie an. Dann gebt ihr die Artischocke dazu, gießt ein paar EL Gemüsebrühe auf und lasst sie zugedeckt dünsten bis sie fast weich ist. Nach einigen Minuten gebt ihr die Erbsen dazu und kurz bevor die Artischocken weich sind die Zuckerschoten. Kurz vor Schluss kommen die Kirschtomaten dazu und werden kurz angeschwitzt.

Nun rührt ihr die Fregola Sarda und die Minze unter das Gemüse, hebt den Feta unter und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab. Buon appetito!

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22 Kommentare zu “Jetzt auch in Berlin auf der Bistrokarte: Fregola Sarda mit Artischocken und Erbsen

  1. mmmh! Aber fregolaNudeln bleiben für mich wohl ein Wunschtraum, dürfte hier nirgends aufzutreiben sein… Aber lecker liest sich das Gericht schon! GLG

  2. Der Teller wird immer schöner, so das ich versucht bin, meine letzten Fregole nochmals daran zu wagen.

  3. So lecker sieht das aus, Melanie! Blogbuster hin oder her – wenn ich diese Dinger irgendwo finde, wird das bei mir auch ein Sommerbegrüßungsteller! Geduld ist um diese Jahreszeit so eine Sache, bei all der Gartenarbeit…
    Liebe Grüße
    Cheriechen

  4. Tauschen wir? Artischocken gegen Fregola?

  5. Das hört sich ganz wunderbar an. 🙂 Ich habe leider wissentlich noch nie frische Artischocken gegessen, letztens im Restaurant zwar einen Salat damit, wo ich aber nicht weiß, ob es frische oder eingemachte waren. War auf jeden Fall lecker, sodass ich mich in der nächsten Saison auf jeden FAll mal rangwagen muss. Es kommt mir immer so kompliziert vor, die Küchenfertig zu machen, aber ich glaube, wie bei vielen Sachen, muss man es einfach nur mal versuchen. 😉

    Liebe Grüße! Lena

    • Frische Artischocken sind wirklich nicht kompliziert, man darf nur nicht zu wenig wegschneiden, damit keine harten Blätter mehr a den Herzen sind. Liebe Grüße Melanie

  6. Ja, die sardischen Fregola sind sprichwörtlich in vieler Munde momentan! Mir gefällt deine Variante recht gut, vor allem, weil ich ein grosser Zuckerschoten-Fan bin 🙂 Mit Artischoken ködert man mich nicht so, aber die lassen sich ja ganz gut ersetzen, wie man sieht! Würde die kleinen Dinger nur zu gerne mal ausprobieren, aber habe sie bisher noch nirgends entdeckt…

  7. Das ging aber fix. 😉 Brauchst du Fregola Nachschub?
    Liebe Grüße,
    Eva

  8. Ohhh, alles drinne, was mir Freude macht – nur Fregola habe ich natürlich auch nicht griffbereit. ABER: Hartweizenmehl…

  9. Kommt es automatisch so auf den Teller, oder muss man/frau nachhelfen? Jedenfalls gefallen mir die kleinen Fragole allmählich auch.

  10. Lecker sieht das aus, liebe Melanie! Und wie schön, dass die Kügelchen wieder die Runde machen – nachdem sie vor einem Jahr sehr en blog-vogue waren, waren sie irgendwie wieder in de Versenkung verschwunden. Du bist ja so eine tolle Nudelherstellerin – Selbstmachen lohnt sich auch bei Fregola Sarda sehr, auch wenn es eine sch… Arbeit ist ;-).

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