mangoseele

Vom (vegetarischen) Essen und Reisen

Südtiroler Kasnocken

5 Kommentare

Ich hatte noch ein altbackenes Stück Weißbrot zu Hause liegen, da erinnerte ich mich an dieses tolle Südtiroler Rezept, das ich schon seit langem nicht mehr gekocht hatte. In Paris war es eines meiner liebsten Gerichte, um die vielen übrigen Baguettes aufzubrauchen, aber hier habe ich ja normalerweise meinen Gefrierschrank ;-). Die Menge passte genau, es sprach also nichts gegen dieses wunderbare Essen, dass bestens in die kalte Jahreszeit passt.

Südtiroler Kasnocken

Für zwei Personen braucht ihr:
150g altbackenes Weißbrot
125 ml Milch
150g Bergkäse
1 kleine Zwiebel
1 EL Mehl
1,5 Eier bzw. zwei kleine Eier
je 2 EL Schnittlauch und Petersilie
Salz
40g Butter
30g Parmesan
als Beilage: grüner Salat

Über das klein geschnittene Knödelbrot gießt ihr die lauwarme Milch und lasst es einweichen.

Dann dünstet ihr in etwas Butter die klein gehackte Zwiebel an. Den Käse würfelt ihr klein und vermischt ihn mit dem Brot, der angedünsteten Zwiebel, dem Mehl, den Eiern und der Petersilie und Schnittlauch sowie etwas Salz, so dass ein fester Teig entsteht.

Die Masse formt ihr in der flachen nassen Hand zu Nockerln und lasst sie 15 Minuten in siedendem Salzwasser ziehen. Am besten ihr macht zuerst einmal ein Probenockerl, denn mir ist das erste zerfallen und ich musste noch etwas Mehl zugeben.

Dann lasst ihr die restliche Butter bräunen, schöpft die Nocken heraus, begießt sie mit der gebräunten Butter und bestreut sie mit Parmesan. Dazu passt perfekt ein grüner Salat, damit das Essen nicht zu trocken ist. Lasst es euch schmecken!

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5 Kommentare zu “Südtiroler Kasnocken

  1. Hah, super! War gerade mein Thema heute morgen! Ich habe gestern noch ein Brot mit Altbrotanteil gebacken und war enttäuscht, wie winzig klein die Menge an Altbrot war. Ich bekam im Forum einen link gesendet, dass ein Bäcker das Altbrot zum Heizen nutzt und wie viel Energie er damit spart. Ich muss sagen: Für mich geht das gar nicht!
    Da komme ich auf deine leckere Variante zurück…
    Schönes Adventswochenende wünscht
    Cheriechen

  2. Das ist ja eine leckere Methode, Altbrot zu recyclen. Die meisten Brote friere ich natürlich auch ein. Aber ab und zu bleibt doch mal was übrig, und Paniermehl habe ich bereits genug.

  3. Köstlich. Leider geht’s mir meist wie dir, kein Restweißbrot da. 😦 Ich will auch schon ewig Serviettenknödel machen, aber wenn es etwas hier in Hamburg nicht gibt, dann ist es Knödelbrot…

  4. Mir wird warm um’s Herz bei diesem Anblick, das perfekte Essen beim derzeitigen Wetter!

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