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Vom (vegetarischen) Essen und Reisen

Kürbis-Ricotta-Ravioli mit Salbeibutter

6 Kommentare

Eigentlich wollte ich ja heute die Laubfrösche aus Stevan Pauls Deutschland Vegetarisch nachkochen, damit ich euch endlich mal das Buch im Detail vorstellen kann. Aber da der Mangold wirklich traurig in den Seilen hing und mich ein wunderschöner Hokkaido mit roten Bäckchen anlachte, konnte ich nicht wiederstehen und habe spontan umgeplant. Der geschmacklich wirklich wunderbare Kürbis – im Gegensatz zum ersten, den ich diese Saison gegessen habe – wurde in Ravioli zusammen mit Ricotta versteckt. Durch den Ricotta werden die Ravioli auch bei einem trockenen Hokkaido Kürbis nicht zu trocken, haben aber trotzdem noch einen intensiven Kürbisgeschmack.

Kürbis-Ricotta-Ravioli mit Salbeibutter
Für vier Personen braucht ihr:

Für den Teig:
150g Weizenmehl Typ 550
50g Hartweizengrieß
2 Eier (M)

Für die Füllung:
gut 500g Hokkaidokürbis (nach dem Entfernen der Kerne gewogen)
100g Ricotta
50g Parmesan
1 EL frischer Thymian
Salz und Pfeffer

Für die Salbeibutter:
50-100g Butter (je nach eurem Fettkonsum ;-))
20-25 kleine Salbeiblätter
Parmesan zum Bestreuen

Mehl, Hartweizengrieß und Eier zu einem glatten Teig verkneten (eventuell noch etwas Wasser dazugeben) und für mindestens eine halbe Stunde in Frischhaltefolie eingeschlagen ruhen lassen.

Den Kürbis in Stücke schneiden und mit einem Schluck Wasser und etwas Salz zugedeckt in einem Topf dünsten lassen. Dabei immer wieder umrühren und gegebenenfalls etwas Wasser nachgießen bis der Kürbis weich ist.

Den Kürbis mit dem Stabmixer pürieren, den Ricotta, den Thymian und den geriebenen Parmesan unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Teig mit der Nudelmaschine auswallen (ich: bis zweimal Stufe 5) und auf beiden Seite gut mit Hartweizen bestreuen. Auf ein Raviolibrett legen, die Füllung in die Vertiefungen setzen. Den Teig zwischen den einzelnen Ravioli mit etwas Wasser bestreichen, damit die Raviolagen gut zusammenkleben und die obere Lage darauflegen. Mit dem Nudelholz darüberfahren, umstürzen und – falls die Ravioli noch zusammenkleben – mit einem Messer oder Raviolirad auseinanderschneiden. Auf einem mit Hartweizengrieß bestreuten Teller zur Seite stellen bis alle Ravioli gefüllt sind.

Salzwasser zum Kochen bringen und die Ravioli darin drei bis vier Minuten bissfest kochen lassen.

Währenddessen die Butter zerlassen und die Salbeiblätter darin knusprig braten.

Die Ravioli abschöpfen und auf einem Teller mit der Salbeibutter und geriebenem Parmesan servieren. Buon appetito!

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6 Kommentare zu “Kürbis-Ricotta-Ravioli mit Salbeibutter

  1. Das ist genau mein Ding. Ich glaub ich hab neulich schon eins abgespeichert, was so ähnlich war. Aber wo ist das jetzt? dann nehm ich einfach deins. Lecker! Ich freu mich schon. Geh gleich auf den Markt und hole sowieso kürbis. Salbei ist noch genug im Garten und Ricotta kann ich seit neustem selber machen. Perfekt! Danke fürs Rezept, das sieht so toll aus! Am liebsten hätt ich mit an deinem Tisch gesessen!

  2. Das ist nicht fair hier so ein tolles Rezept zu präsentieren, wo ich grad nicht besonders viel Zeit hab in der Küche zu stehen! Wobei, vielleicht mit fertigen Nudelteig? Das klingt so saulecker! Und der Salbei müsste langsam auch mal geerntet werden.
    Herzliche Grüße,
    Dani

  3. mmmmh, schmecken die aber lecker 🙂
    wow, bin wirklich begeistert von diesem Rezept. Die Ravioli schmecken wirklich unheimlich lecker!!!
    Die wird is nun öfters geben.
    Danke und Liebe Grüße

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