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Vom (vegetarischen) Essen und Reisen

Inselhüpfen 2013: Zwischenstopp in Naxos

4 Kommentare

Auf Naxos war ich das erste Mal Ende der 90er Jahre und dann nochmals Anfang 2000. Damals steckte der Tourismos noch relativ in den Kinderschuhen und die kilometerlangen Sandstrände waren ein (fast) menschenleerer Traum. Inzwischen hat sich doch einiges verändert, aber nach Santorini erschien uns Naxos wie ein ruhiges Paradies.

Wir hatten ein günstiges Studio (28 Euro pro Nacht) in den Magic View Studios im Stadtteil Grotta gebucht. Es lag direkt an der Küste mit einem traumhaften Blick auf den Hafen, das Tempeltor und Naxos Chora. Ruhig gelegen und trotzdem nah an der Altstadt von Naxos, ein absoluter Traum! Was gibt es Schöneres als den Sonnenuntergang vom Balkon mit einem Glas Naxoswein und leckeren Kalamataoliven zu genießen? Ein guter Einkaufstipp dafür wie auch für leckeren Käse: Pan Co an der Straße von Grotta zum Hafen.

Blick vom Balkon auf Naxos Stadt

Blick vom Balkon auf Naxos Stadt

Sonnenuntergang vom Balkon auf Naxos

Sonnenuntergang vom Balkon auf Naxos

Den nächsten Tag wollten wir für eine Wanderung durch das fruchtbare Potamiatal nutzen. Mit dem Bus ging es bis zur alten Kirchenruine Agias Mamas und von dort über die Dörfer Kato Potamia, Mesi Potamia und Epano Potamia nach Chalki.

Blick auf die Potamia Dörfer

Blick auf die Potamia Dörfer

Das Potamiatal ist durch seine Quellen und Bäche sehr fruchtbar, der Weg führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft an Olivenhainen und Feldern vorbei. An den Quellen finden wir eine unterwartete Blütenpracht.

Blütenpracht an einer Quelle im Potamiatal

Blütenpracht an einer Quelle im Potamiatal

Wir streifen durch die hübschen Gassen der Potamiadörfer bevor es weiter hinauf nach Epano Kastro, einer alten venezianischen Festung geht.

Gasse in Kato (?)-Potamia

Gasse in Kato (?)-Potamia

Den letzten Aufstieg auf die Festung hinauf sparen wir uns, meine nackten Beine hätten sonst zu sehr unter dem Dornengestrüpp leiden müssen…Naxos ist im Vergleich zu den anderen Kykladen schon fast ein Kontinent. Wenn man im Landesinneren wandert, hat man oft keinen Blick auf das Meer. Umso mehr lohnt sich der Aufstieg aus dem Tal, wenn das Auge dann kilometerweit bis Naxos Chora und das Meer schweifen kann.

Blick von unterhalb Epano Kastro nach Naxos Chora

Blick von unterhalb Epano Kastro nach Naxos Chora

Kurz vor der schlimmsten Mittagshitze kommen wir in Chalki an und finden ein hübsches Café, in dem wir uns bei Spinakopita, leckerem Orangenkuche und griechischem Mokka erholen. Chalki ist ein ein hübsches Dorf mit einer idyllischen Platia (zumindest wenn nicht gerade ein Harley Davidson Treffen dort stattfindet…) und klassizistischen Fassaden an einigen Häusern.

Gasse in Chalki

Gasse in Chalki

Abends fahren wir zum Baden und Abendessen an den Plaka-Strand. Ich war seit über zehn Jahren nicht mehr dort gewesen und hatte Schlimmes befürchtet. Daher war ich eher erleichtert, dass der Tourismus dort noch nicht ganz überhand genommen hat. Es gibt immer noch einen Strandabschnitt ohne Liegestühle und Sonnenschirme, die Appartments reichen zwar inzwischen bis ans Ende des Strandes, sind aber durch die Dünen kaum sichbar und die Straße ist noch nicht durchgehend asphaltiert. Hoffentlich bleibt das noch eine Weile so! Und essen kann man immer noch sehr gut und preiswert mit einem wunderbaren Blick auf den Strand und das Meer. Der Wein in der Taverna Aronis kam sogar von den eigenen Weinstöcken. Was will man mehr?

Plaka Strand in Naxos

Plaka Strand in Naxos

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4 Kommentare zu “Inselhüpfen 2013: Zwischenstopp in Naxos

  1. Schöne Bilder, ich würde auch gerne mal zurück nach Griechenland!

    LG
    Manuela

    • Hallo Manuela,

      Versuche diesen einen Wunsch umzusetzen! Mit allen möglichen Mitteln und setze all das neue und positive das dir auf dem weg dahin begegnet damit zu verbinden und in deinem Sinne einzusetzen, du wirst sehen, es lohnt sich für dich und auch dein persönliches Umfeld.

      Peter
      Bin ab 18.9. auch für einige zeit auf meiner Insel Naxos ,,,,

  2. Wunderbare Fotos! Der Sonnenuntergang macht richtig Laune auf Sandstrand- und Salzwasserromantik.

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