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Vom (vegetarischen) Essen und Reisen

Inselhüpfen 2013: Santorin – das längste Hotel der Kykladen

3 Kommentare

Um nach Amorgos zu kommen hatten wir zwei Alternativen: entweder Flug über Athen oder Santorini. Auch wenn Santorin von allen Kykladen am heftigsten an den touristischen Nebenwirkungen leidet, war die Aussicht auf auf zwei Tage mehr Insel statt Großstadt doch zu verlockend. Und bei allem Touristennepp: landschaftlich ist Santorin mit seiner Caldera schon gigantisch!

Die Caldera von Santorin - Blick auf Firá

Die Caldera von Santorin – Blick auf Firá

Bei der Wanderung an der Caldera entlang über Imerovigli Richtung Oia fühlt man sich über weite Strecken dann aber doch wie in der längsten Hotelanlage der Welt. Von meinem letzten Besuch vor über zehn Jahren hatte ich Santorin nicht ganz so touristisch in Erinnerung. Hat sich wirklich so viel verändert oder ist das zum Teil Verklärung? Erst weit hinter Immerovigli werden die Hotels seltener…
Caldera mit Hotels in Santorin

Also flüchten wir lieber ins Landesinnere. Eine Wanderung von Emporio nach Prigos hatten wir uns ausgesucht- eine der wenigen, die noch auf alten Eselspfaden verläuft.

Emporio wirkt von der Straße aus relativ unspektakulär, im alten Kern des Ortes findet man aber hübsche Gassen, mit einer Ursprünglichkeit, die wir auf Santorin schon verloren geglaubt haben. Emporio ist Hauptwohnort der Santoriner, die vermutlich froh sind, dass sich nur so wenige Touristen hierher verirren.

Im alten Kern von Emporio

Im alten Kern von Emporio

Auf wunderschönen Eselspfaden geht es dann nach Pirgos. Die Landschaft ist schon deutlich ausgedörrter als bei unserem letzten Kykladenbesuch im April vor zwei Jahren. Nur ab und zu blüht es noch am Wegesrand. Dafür schweift der Blick über die Weinstöcke bis zum Meer. Auf der gesamten Wanderung begegenen wir keinem einzigen Menschen. Es gibt sie noch, die ruhigen Orte auf Santorin!

Wanderung von Emporio nach Pirgos

Wanderung von Emporio nach Pirgos

Pirgos entpuppt sich als entzückendes Döfchen mit typischem Kykladenflair. Wir finden ein hübsches Café mit einem wunderschönen Blick über die Insel aufs Meer und die Kirche des Dorfes.

Penelopes Café in Pirgos

Penelopes Café in Pirgos

Blick von Penelopes Café auf die Kirche in Prigos

Blick von Penelope’s Café auf die Kirche in Prigos

Wir essen leckere Tomatokeftedes, Favapüree mit Santorinkapern und Oktopusssalat. Dazu gibt es guten Santorinwein. Außer uns sitzt nur eine griechisch-indische Familie im Café und Penelopes Ehemann versucht uns mit drei Worten Englisch Geschichten zu erzählen. So fühlt man sich in Griechenland angekommen. Wenn jetzt nur mein Griechisch besser wäre!

Tomatokeftedes und Favas

Tomatokeftedes und Favas

Bei der Abfahrt ein letzter Blick auf die Caldera und schon geht es weiter nach Naxos.

Blick auf die Caldera von der Fähre

Blick auf die Caldera von der Fähre

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3 Kommentare zu “Inselhüpfen 2013: Santorin – das längste Hotel der Kykladen

  1. Hier gefällt mir besonders das Foto von der Kirche. Die Glockenturmlösung ist sehr interessant.

  2. Ich sag mal, deine Fotos und deine Berichte sind der Oberhammer!
    Bin total abgetaucht gerade, mein Herz tanzt 🙂

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