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Vom (vegetarischen) Essen und Reisen

Ziegenkäse-Ravioli mit Tomatensauce

Ein Kommentar

Ravioli habe ich schon länger nicht mehr selbst gemacht, es ist ja doch immer ein bisschen Aufwand und Sauerei, zumindest wenn man so chaotisch in der Küche ist wie ich…Aber heute habe ich mich endlich wieder mal aufgerafft. Da die Gemüseauswahl im Bioladen wieder höchst deprimierend war, waren Ziegenkäse-Ravioli die Rettung. Die Tomaten dazu habe ich dann bei meinem türkischen Supermarkt mitgenommen. Manches Obst und Gemüse ist dort einfach fast immer deutlich schmackhafter, vielleicht liegt das an der größeren Auswahl beim Großmarkt. Da muss dann die Ökologie doch hinten anstehen. Das Geheimnis der großartigen Tomatensauce ist die lange Kochzeit. Dadurch reduziert sich die Flüssigkeit extrem und die Aromen potenzieren sich. Die Ziegenkäse-Ravioli sind gerade würzig genug, um geschmacklich nicht unterzugehen, aber auch nicht zu eigensinnig, um der Tomatensauce die Show zu stehlen.

Ziegenkäse Ravioli mit Tomatensauce
Für 3-4 Personen braucht ihr:
Für die Ravioli:
150g Weizenmehl Typ 550
50g Hartweizengrieß
2 Eier
200g Ziegenfrischkäse
eine Handvoll-Thymian (in meinen Fall Zitronenthymian, Orangenthymian und Kaskadenthymian)

Für die Tomatensauce:
3 große Fleischtomaten (oder entsprechend mehr kleinere)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Basilikum
Salz und Pfeffer
Parmesan

Für den Teig verknetet ihr das Mehl, den Hartweizengrieß und die zwei Eier zu einem glatten Teig. Je nach Größe der Eier müsst ihr noch ein klein wenig Wasser hinzufügen, damit er sich verkneten lässt, er sollte aber nicht zu feucht sein. Den Teigballen wickelt ihr in etwas Frischhaltefolie ein und lasst ihn mindestens eine halbe Stunde ruhen.

Für die Tomatensauce püriert ihr die Tomaten mit der Zwiebel, dem Knoblauch und etwas Salz. Dieses Tomatenpüree lasst ihr in einem Topf unter regelmäßigem Rühren ungefähr eineinhalb Stunden köcheln, bis sich die Flüssigkeit auf ungefähr 1/3 der Menge reduziert hat und eine sämige, geschmackvolle Sauce entstanden ist.

Während die Sauce köchelt, bereitet ihr die Ravioli zu. Den Teig wallt ihr mit einer Pastamaschine oder dem Nudelholz dünn aus. Den Ziegenkäse verrührt ihr mit den Kräutern und etwas Pfeffer. Für die Herstellung der Ravioli verwende ich ein Raviolibrett, da sich die Raviolis so leichter füllen lassen. Es geht aber natürlich auch ohne. Mit Raviolibrett schneidet ihr die Nudelbahnen auf die Größe des Raviolibretts zu, bestreicht die Nudelbahnen gut mit Grieß, so dass sie nicht am Raviolibrett festkleben und legt eine Bahn auf das Raviolibrett. Für jede Ravioli gebt ihr überall dort wo eine Vertiefung im Raviolibrett ist mit einem Teelöffel einen ungefähr haselnussgroßen Klecks Ziegenkäse auf die Nudelbahn. Mit einer zweiten Nudelbahn deckt ihr die Raviolis ab, feuchtet die Ränder der Raviolis an und rollt mit dem Nudelholz darüber, so dass die beiden Lagen gut zusammenkleben. Dann dreht ihr das Raviolibrett um, so dass die Raviolis herausfallen. Mein Raviolibrett ist leider eine Fehlkonstruktion, so dass die Raviolis nicht wie gedacht durch das darüberrollen durchtrennt werden. Daher muss ich noch mit einem Raviolirädchen bzw. Messer nachhelfen. Genauso verfahren wir mit den weiteren Nudelbahnen.

In einem großen Topf kocht ihr Wasser auf, gebt Salz hinzu und lasst die Ravioli wenige Minuten ziehen bis sie al dente sind. Auf einem Teller richtet ihr sie mit der Tomatensauce und Parmesan an. Buon appetito!

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Ein Kommentar zu “Ziegenkäse-Ravioli mit Tomatensauce

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