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Vom (vegetarischen) Essen und Reisen

Rustikales Bauernbrot nach Plötzblog

3 Kommentare

Nach dem ungarischen Brot weiß man erst recht wieder was man an einem guten selbstgebackenen Sauerteigbrot hat. Wir hatten zwar nach zwei Tagen doch noch ganz ordentliches Brot auf dem Bauernmarkt gefunden, aber auch das war nichts besonderes. Ungarn scheint nicht das Land der Brote zu sein. Als erstes wurde daher nach der Rückkehr mein Sauerteig gefüttert, um ein Rezept nachzubacken, das mich vor Kurzem auf dem Plötzblog angelacht hat. Ich habe diesmal auch so gut wie garnichts verändert (außer der Zugabe von 1g Trockenhefe, um sicher zu gehen, dass mein Sauerteig genug aufgeht). und es wurde so lecker wie erwartet. Lutz hatte Recht, als er es sofort in seine Favoritenliste aufgenommen hat, es ist wirklich köstlich!

Rustikales Bauernbrot

Für den Sauerteig braucht ihr:
100 g Roggenvollkornmehl
50 g Roggenmehl Typ 1150
150 g Wasser
15 g Anstellgut

Für den Hauptteig braucht ihr:
den Sauerteig
200 g Roggenmehl Typ 1150
100 g Weizenmehl Typ 1050
50 g Weizenvollkornmehl
175 g Wasser
9 g Salz
optional 1g Trockenhefe

Die Sauerteigzutaten vermengt ihr und lasst sie am besten 20 Stunden bei Raumtemperatur reifen. Ich hattet nicht so viel Zeit und habe den Sauerteig schon nach 12 Stunden verarbeitet, das funktionierte auch, aber ich habe ja auch etwas Hefe zugegeben.Rustikales Bauernbrot

Dann verknetet ihr alle Zutaten 5 Minuten auf niedrigster Stufe in der Küchenmaschine und weitere 2 Minuten auf zweiter Stufe zu einem leicht klebenden Teig.

Den Teig lasst ihr ungefähr 90 Minuten bei 24°C ruhen (in meinem Fall etwas kürzer, da es schon spät war) und stoßt nach 45 Minuten die Gase aus indem ihr ihn flach drückt.

Dann wirkt ihr den Teig rund und gebt ihn mit dem Schluss nach unten in einen gut bemehlten Gärkorb.

Dort lasst ihr ihn ungefähr 45 Minuten bei 24°C gehen (in meinem Fall war es etwas länger).

Bei 250°C Ober- und Unterhitze bzw. 220 Grad Backstufe backt ihr den Laib fallend auf 220°C mit dem Schluss nach oben 50 Minuten. Die ersten 10 Minuten gebt ihr Dampf hinzu. Lasst ihn euch schmecken!

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3 Kommentare zu “Rustikales Bauernbrot nach Plötzblog

  1. Huhu, ist zwar schon was länger her, dass du diesen Post geteilt und ich ihn geliked habe, aber kürzlich habe ich das Brot (vom Plötzblog) nachgebacken und jetzt beim nachgooglen, bin ich wieder auf dich gestoßen ^^ ..von diesem Zufall musste ich eben berichten und dir noch einen recht schönen Tag wünschen 😉

    Ganz liebe Grüße Trina ♥

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