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Vom (vegetarischen) Essen und Reisen

Pasta mit Meerbarben und Tomatensugo mit Kapern und Oliven

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Da ich die Jakobsmuscheln ja (fast) zu spät auf dem Markststand entdeckt hatte, mussten jetzt auch noch die zuvor gekauften Meerbarben verarbeitet werden. Bei dem erneuten eiskalten Winterwetter war mir nach etwas Mediterranem zu Mute, so langsam geht mir dieses endlose Grau echt auf den Keks! Da es mit dem Sommergemüse aber momentan ja noch ziemlich mau ist, habe ich mir mit Pasta und einer Sauce aus (Dosen)tomaten, Kapern und Oliven und Wein beholfen. Die Sauce ist auch äußerst lecker geworden und es ist überhaupt nicht aufgefallen, dass es sich nicht um frische Tomaten gehandelt hat (die momentan sowieso meist keinen Geschmack haben…). Die Pasta habe ich wieder selbst gemacht, das Rezept dafür findet ihr hier.

Pasta mit Meerbarben und Tomatensugo mit Kapern und Oliven

Für zwei Personen braucht ihr:

frische Pasta aus 200 g Mehl
drei Meerbarben
etwas Gemüse für den Fischfond
200g Tomaten (aus der Dose oder frisch, im Mixer püriert)
100 ml Weißwein
2 TL Kapern
8 Oliven
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
Thymian und Oregano
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Zuerst filetiert ihr die Meerbarben mit einem scharfen Messer. Das bedarf ein bisschen Übung, aber ich bin nach ein paar Versuchen mit meinen Filetierkünsten fast zufrieden. Zumindest ist man nicht mehr darauf angewiesen die wenigen Sorten zu kaufen, die es auch als Filet gibt und kann besser abschätzen wie frisch der Fisch ist (einem Filet sieht man das ja immer nicht an). Eine gute Anleitung zum Filetieren von Meerbarben findet ihr hier in einem Video. Die Fischreste mit dem Gemüse für den Fond gebt ihr in einen Topf, bedeckt sie mit gesalzenem Wasser und lasst sie ungefähr eine halbe Stunde kochen bis ein geschmackvoller Fond entsteht. Währenddessen dünstet ihr die Zwiebel und den Knoblauch in etwas Olivenöl an, gebt dann die pürierten Tomaten und den Weißwein dazu und lasst die Sauce auf kleiner Flamme kochen. Wenn der Fischfond fertig ist, gießt ihr ihn durch ein Sieb und gebt ihn zur Tomatensauce dazu. Die Sauce lasst ihr so lange weiterkochen bis sie eine gute Konsistenz hat. Das kann je nach Menge des Fischfonds etwas dauern, aber umso länger sie kocht umso besser wird sie.  Falls ihr getrockneten Thymian und Oregano verwendet, gebt ihr sie etwas früher in die Sauce, wenn die Kräuter frisch sind, erst zum Schluss.  Die Oliven und die Kapern gebt ihr erst die letzten fünf Minuten mit in die Sauce. Wartet mit dem Salz am besten auch bis zum Schluss, damit ihr abschätzen könnt, wieviel Salz die Kapern abgeben. Vermutlich müsst ihr, je nachdem wieviel Salz im Fischfond war, gar kein Salz mehr hinzugeben. Dann schmeckt ihr noch mit Pfeffer ab. Dann könnt ihr die Pasta kurz kochen bis sie al dente ist. Zum Schluss bratet ihr die Meerbarbenfilets auf der etwas bemehlten Hautseite in etwas Olivenöl wenige Minuten an und wendet sie kurz bevor sie durch sind auf die andere Seite. Dann müsst ihr nur noch die Pasta mit der Sauce mischen, eine Meerbarbe habe ich in Stückchen untergemischt, die anderen Meerbarben darauf dekoriert und alles genießen. Buon appetito!

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