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Vom (vegetarischen) Essen und Reisen

Pasta mit Orangen-Fenchel

14 Kommentare

Seitdem ich einen Pastaaufsatz für meine Kenwood-Küchenmaschine besitze, gibt es bei uns noch häufiger Pasta, aber jetzt so gut wie immer selbst gemachte. Die heutige Variante, die ich sehr gerne koche, ist an ein Rezept aus dem Kochbuch „Vegetarian Basics“ von GU angelehnt. Dort wird der Bratfenchel mit Orange in größeren Stücken zubereitet und als Beilage zum Beispiel zu Kartoffeln empfohlen.

Pasta mit Orangenfenchel

Für zwei Personen braucht ihr:

Für die Pasta (alle, die keine Pastamaschine haben, können natürlich fertige Nudeln nehmen):
200g Weizenmehl Typ 500
2 Eier
evtl. ein wenig Wasser

Für den Orangenfenchel:
2 Fenchelknollen
1 kleine Zwiebel (für etwas mehr Farbe im Gericht eine rote Zwiebel, ich hatte nur noch weiße zu Hause…)
1 Knoblauchzehe
1 Orange (Schale + Saft)
geriebene Schale einer Orange
etwas Thymian
Fenchelsamen (am einfachsten einen Fenchelteebeutel aufschneiden)
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Für die Pasta das Mehl mit den Eiern verkneten und falls der Teig sehr trocken sein sollte, noch etwas Wasser hinzugeben. Für eine mechanische Pastamaschine kneten bis ein glatter Teig entsteht (bei meiner muss der Teig noch stückig sein, damit sie gut funktioniert). Dann die Pasta nach Anleitung der Pastamaschine zubereiten.

Das Grün von den Fenchelknollen abschneiden und das zarte Grün beiseite legen Den Fenchel halbieren und in feine Streifen schneiden.Die Zwiebel und den Knoblach ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel und Fenchel in Olivenöl anbraten und salzen.

Währenddessen die Schale der Orange abreiben und die Orange auspressen. Den Knoblauch und die Fenchelsamen zum Fenchel geben und nach kurzem Braten den Orangensaft angießen und unter mehrmaligem Rühren braten bis der Fenchel weich isst. Am Ende den Thymian (falls es getrocknetr Thymian ist, früher dazugeben), die geriebene Orangenschale und das zur Seite gelegte Fenchelgrün darunterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Pasta kochen und nach dem Abgießen den Orangenfenchel darunterrühren. Mit Parmesam bestreuen und sofort servieren.

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14 Kommentare zu “Pasta mit Orangen-Fenchel

  1. hey. Was für eine Kenwood hast Du denn? und wie bist Du damit zufrieden? ich hadere noch mit mir, da sie ja doch sehr teuer sind.

    • Ich habe eine Kenwood Chef Titanium seit ungefähr eineinhalb Jahren und bin damit sehr glücklich. Sie ist super für Brotteige und Nudelteig, da sie sehr stabil ist und auch schwere Teige schafft (selbst meinen Stollenteig von 1 Kilo Mehl). Außerdem habe ich einen Food-Prozessor-Aufsatz, der zwar seine Schwächen hat, den ich aber zum Gemüseschneiden nicht mehr missen möchten und natürlich den grandiosen Pasta-Aufsatz.

  2. Ah, ich will auch nen Nudelaufsatz für meine Kenny.. Deine Nudeln sehen sehr lecker aus und die Variante mit dem Fenchel und den Orangen kenne ich als Rohkostsalat, sicher auch gekocht sehr lecker! Demnächst verblogge ich übrigens einen großen Bericht über meine Kenwood, vielleicht magst du dann ja mal bei mir vorbei schauen 😉

    Liebe Grüße Trina ♥

    • Ich bin auch seeehr glücklich mit meiner Kenwood und vor allem dem Pastaaufsatz. Die Nudeln werden zwar etwas dicker als mit der manuellen Pastamaschine, aber bei den Pappardelle muss man dann eben etwas daran ziehen, damit sie dünner werden. Vielleicht machst du ja einen Küchenmaschinen Event daraus? Würde mich schon mal interessieren mit was für Gerät die anderen so werkeln.

  3. Überlege schon seit einiger Zeit, mir das Pasta-Set zuzulegen. Habe zwar keine Kenwood sondern eine Kitchen Aid, sehr zufrieden damit, aber sobald dieses Set im Haus wäre, stünde ich noch länger in der Küche…. Meinst Du, der Aufwand lohnt sich? Muss noch erwähnen, dass meine „Jungs“ ausgesprochene Pasta-Fans sind.
    GLG

    • Für die Kitchen Aid gibt es glaube ich einen ganz ähnlichen Aufsatz, oder? Ich finde es lohnt sich absolut, es ist einfach so viel leckerer!

      • Ja, es wird ein komplettes Set zum Teigrollen und Schneidaufsätze für diverse Formen angeboten. Also, das muss ich nun doch in Angriff nehmen! GLG

      • Ist das dann so wie eine manuelle Pastamaschine, nur dass sie von der Kitchenaid angetrieben wird? Meine ist ganz anders, du gibst oben den nur grob gekneteten Teig hinein und musst dann nur noch die richtige Länge abschneiden. Kannst ja mal Pasta Fresca von Kenwood googeln, dann siehst du was ich meine

  4. Hab gerade geguckt, die Pasta Presse sieht problemlos aus, schnell und sehr flexibel. Aber, bevor Du den Teig durch die Presse schickst, sollte er doch nach den Rezepten, die ich habe, mehrfach ausgerollt, gefaltet, wieder gerollt usw. werden, damit er schön elastisch ist und sich der natürlich Kleber des Mehles voll entfalten kann. Ist das nicht erforderlich?
    Hier wäre der Nudel-Maker für meine Maschine:
    http://www.kitchenaid.com/flash.cmd?/#/product/KPEX
    (also eher die traditionelle Arbeitsweise)
    LG

    • Für die Pasta Fresca soll der Teig sogar noch etwas stückig sein und wird dann in Stücken durch die Maschine gegeben (ich glaube es gibt ein Youtube Video wo das gezeigt wird, wenn ich micht richtig erinnere). Ich fand das auch zuerst mal seltsam, aber es schmeckt wunderbar. Der einzige Nachteil ist, dass die Nudeln etwas dicker sind. Bei den Rigatoni stört mich das nicht, die Pappardelle ziehe ich immer etwas lang, damit sie dünner werden. Aber es spart natürlich enorm Arbeit. Es kann natürlich sein, dass der Kitchenaid Nudel-Maker etwas aufwendiger ist.

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